Hängematten, Jaguare und uralte Rituale: So hart wird „Surviving Amazonas“ – Joey Kelly und Parshad packen aus

Zehn Tage bei einem indigenen Volk im brasilianischen Amazonas. Zehn Tage Hängematte, Dschungel-Alarm rund um die Uhr, zehn Tage mit Ritualen, die offenbar so richtig unter die Haut gehen. „Da hat’s direkt angefangen zu schallern“, sagt Parshad über ihre Reise zu den Shanenawa. Und Joey Kelly, sonst der Typ, der Berge und Wüsten durchquert, gesteht ohne Umschweife: „Ich stand komplett neben mir. Ich war am absoluten Limit.“ Da wackelt selbst beim Extremsportprofi mal der Rahmen.

Die neue Joyn-Abenteuer-Doku „Surviving Amazonas – Die Prüfung der Shanenawa“ schickt acht prominente Gesichter mitten rein ins Stammesleben – und zwar kompromisslos. Lilly Becker, Lézan, Gina Rühl, Willi Banner, How2Shirli, Antonia Hemmer plus Parshad und Joey Kelly tauchen zehn Tage vollständig in die Lebensweise der Shanenawa ein. Heißt konkret: kein fließendes Wasser, kein Licht, kein Kühlschrank, keine normalen Betten. Stattdessen spirituelle, emotionale und körperliche Prüfungen, immer unter strenger Beobachtung der Shanenawa. Und am Ende winkt die Ehre auf einen indigenen Namen – aber nur, wer sich als würdig erweist.

Die Motivation der Teilnehmer:innen liest sich wie ein kleines Psychogramm. Parshad will sich bewusst wie eine Ameise fühlen und verstehen, dass die Welt nicht nur um sie kreist – klingt sofort überzeugend. Joey Kelly redet von „next level gefährlich“ und darüber, nicht zu wissen, ob in ihm gute oder schlechte Dämonen schlummern. Ehrlicher geht’s kaum. Gina Rühl kündigt an, „die einarmige Prinzessin“ gehe jetzt in den Dschungel und zeige, dass man mit Prothese und Behinderung den Dschungel rocken kann. Das ist das Zeug, aus dem große Reality-Momente gemacht sind.

Was die Doku dabei von bloßem Promi-Survival unterscheidet, ist der Kern: Es geht nicht um Gewinnen, sondern darum, wie weit man sich öffnet, wenn die eigenen Sicherheiten wegfallen. Die Shanenawa sind keine Kulisse, sondern Gastgeber mit klaren Regeln. Wer mit anpackt, wer zuhört, wer Respekt zeigt – im Dschungel zählt wohl noch mal ganz anders, wer man wirklich ist.

Produziert wird die Reihe von filmpool und startet am Dienstag, 8. September 2026. Streamen auf Joyn, und zur Primetime läuft sie ebenfalls auf ProSieben – ab 22:35 Uhr. Das klingt nach einem Format, das man nicht nur als Zuschauer verfolgt, sondern bei dem man als Fan die ganze Zeit mitfiebert: Schafft es Gina wirklich? Hält Joey durch, wenn er nicht die Kontrolle hat? Und welche Rituale lassen selbst abgebrühte Gesichter sagen: „Da hat’s angefangen zu schallern.“

(Bildrechte: Joyn)