Costa macht ernst: Giovanni Zarrella bleibt das Gesicht von „La Bella Vita“
Ein TV-Spot, in dem ein Mann im Anzug bei Sonnenuntergang am Bug eines Kreuzfahrtschiffs steht und dabei so wirkt, als hätte er sein ganzes Leben lang nichts anderes getan. Das ist das Bild, das Costa für die nächste Runde seiner Deutschland-Kampagne gewählt hat. Den Mann kennen wir: Giovanni Zarrella, der mit seiner italienischen Lebensfreude schon vor Monaten den ersten Anlauf von „La Bella Vita“ getragen hat – und jetzt bleiben darf.
Die Reederei verlängert die Zusammenarbeit mit dem Entertainer, der den Markenkern von Costa nach Deutschland bringt: italienisches Lebensgefühl, Gastfreundlichkeit und Urlaubsglück, das sich nicht an der Kabinentür stoppt. Diesmal aber nicht nur mit dem bekannten Sommer-Setting. Im Mittelpunkt stehen die Winterkreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln und nach Madeira. Milde Temperaturen im Januar, Atlantik statt Nordsee. Die Idee dahinter: „La Bella Vita“ ist kein Sommerphänomen, sondern eine Grundhaltung.
Zwei 20-sekündige Spots sollen das zeigen. Der eine begleitet Zarrella auf die Kanaren und nach Madeira, der andere inszeniert eine exklusive Sea Destination vor Capri – wenn die Abendsonne die Faraglioni in warmes Gold taucht, positioniert sich das Schiff direkt davor. Dazu Live-Musik auf Deck. Es ist das Bild von Urlaub, wie ihn die Werbung seit Jahrzehnten verspricht, nur eben mit einem Gesicht, das man hierzulande wirklich kennt.
Giovanna Loi, Vice President Global Marketing & Direct Sales bei Costa, nennt die Resonanz auf die erste Kampagne überwältigend und Zarrella den perfekten Botschafter. Der sagt selbst, Costa verkörpere das Lebensgefühl, das ihm als Italiener immer schon am Herzen gelegen habe. Ob das reine Werbesprache ist oder echte Sympathie – bei einem, der seine italienischen Wurzeln so oft betont und auch sonst kein Blatt vor den Mund nimmt, darf man den Unterschied mal offen lassen.
Was die Kampagne neben der Prominenz auszeichnet, ist ihr Multichannel-Ansatz. Vom 17. August bis 18. Oktober läuft sie über klassisches Fernsehen, Connected TV, YouTube und soziale Medien. Dazu kommt der Klassiker „Quando Quando Quando“ von Tony Renis als musikalische Klammer – ein Song, der so italienisch klingt, dass man beim Hören automatisch den Espresso in der Hand hat.
Bleibt die Frage, die sich bei jeder zweiten Staffel stellt: Was kommt nach dem Sequel? Costa hat mit den Sea Destinations schon einen Baustein, der auch die Zeit auf See selbst zum Highlight macht. Wenn der Winter-Spot funktioniert, könnte die dritte Runde spannend werden – nicht weil man schon wüsste, wo sie hinfährt, sondern weil man genau dann sieht, ob „La Bella Vita“ mehr ist als ein Slogan.
(Bildrechte: Costa Kreuzfahrten)